Die Geschichte von Hänsel und Gretel

1978 schrieb der Lehrer Namens Hans Taxler, nachdem er gründlich recherchiert hatte, das Buch „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel”. Er entdeckte in Werningerode im Harz Wald das Haus der einstigen Honigkuchenbäckerin Katharina Shrader. Er fand heraus, dass die Honigkuchenbäckerin im Jahre 1647 dieses Haus gekauft hatte und darin eine Honigkuchenbäckerei eröffnete. Ihre Erfindung war der gefüllte Honigkuchen. Ihr wird die Erfindung des Merseburger Muskathonigkuchens, des Bamberger Siruphonigkuchens und des Gelnhausener Leckerlis zugeschrieben.

Ein früherer Verehrer, Namens Hans Metzler beneidete sie um das Geschäft und beschuldigte Katherina Shrader der Hexerei. Hans Taxler fand das Deckblatt der Unterlagen für den im Jahre 1651 geführten Prozesses um die Hexerei mit anderen Dokumenten zusammen. In der Anklage, die in Gelnhausen eingereicht wurde stand, dass Katharina auf dem Besenstiel reitet, und die Leute, die sie anlockt, mästet und aufisst. Die Honigkuchenbäckerin leugnete diese Taten und hielt alle Quälereien durch. Letztlich wurde sie freigesprochen.

Hans Metzler war auch Honigkuchenbäcker und beneidete seine Konkurrentin. Er konnte den Freispruch nicht annehmen. Eines Tages suchte er Frau Katharina in ihrem Haus im Wald mit seiner Schwester Gretel auf und tötete seine Konkurrentin. Damit er sich sicher sein konnte, dass sein Opfer tot war, schob er die Tote in den heißen Backofen.

Durch den Tod seiner Konkurrentin erhielt er den Auftrag den Hof in Nürnberg mit Lebkuchen zu beliefern.

Quelle: Károly Tar – Siebenbürger Honigkuchen

 

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